Deutsche Notdienstauskunft© & Deutscher Notdienstanzeiger©

06/10  Luchs Ltd.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!

Das „Aus“ für das gute alte Telefonbuch und Gelbe Seiten  naht rasch?

Eigentlich war es klar, nur Glauben wollte es niemand. Verdrängt das Internet die „guten alten Telefonbücher“ und „Branchenbücher“ wie beispielsweise die Gelben Seiten? Das gilt mutmaßlich für die gedruckten Printausgaben und für die elektronischen Ausgaben im Internet erst recht!

Warum? Das Internet selbst ist das weltweit größte Telefon- und Branchenbuch überhaupt. „Ein Klick, ein Knopfdruck und du bist schon drin!“ Und genau das ist das Problem der alten Telefonbuchdino`s. Kein Mensch braucht ein Branchenbuch im Branchenbuch! Das Beispiel Schlüsseldienstsuche macht es nur allzu deutlich: Wer einen Schlüsseldienst in Wiesbaden sucht gibt z.B. bei Google die Suchwörter „Schlüsseldienst Wiesbaden“ ein. Kein Vernünftiger User würde bei seiner Suche beispielsweise zuerst „GelbeSeiten“ eingeben um dann wiederum nach Schlüsseldienst Wiesbaden zu suchen. Das ist viel zu umständlich, zeitraubend und obendrein auch gar nicht nötig.

Dass die Besucherzahlen dort laut Meldungen angeblich seit dem Jahre 2007 stark sinken bestätigt diese Tendenz nur allzu deutlich. Hinzu kommt, dass die gedruckten Printausgaben heute quasi wie „Altpapier“ z.B. in Tankstellen zum abholen herumfliegen. Die ältere Generation, also gerade die Hauptnutzer der gedruckten Ausgaben von Telefon- und Branchenbücher holen die Schwarten oft gar nicht mehr ab. Gründe dafür gibt es viele, eines davon sicher auch Bequemlichkeit, denn früher wurde das Telefonbuch mit den Gelben Seiten zu jeden Haushalt nach Hause geliefert. Was nutzt schon eine starke Auflage wenn die Exemplare gar nicht abgeholt werden?

Beschwerden der „Gelbe Seiten Werbekunden“

Immer öfter bekommt der Redaktionsdienst des Deutschen Notdienstanzeiger© die Klagen von Schlüsseldiensten zu hören die viel Geld für Anzeigen investierten und dafür anschließend wie der Entertainer und Sänger Max Raabe  ein berühmtes Liedchen singen könnten: „Kein Schwein ruft mich an…….“ .

Richtige Internetbranchenportale bieten ihren Usern ein wahres Informations- und Unterhaltungsprogramm das keine Wünsche offenlässt, beispielsweise stadtbranchenbuch.com oder etwa MeineStadt.de. Da dürfte der Zug für die alten Dino`s abgefahren sein.

Auch der Deutsche Notdienstanzeiger© - übrigens Partner vieler Internetbranchenportale und Kataloge – kann mit überdurchschnittlichen User- und Auftragswachstumsraten aufwarten denn er liegt im Trend der Zeit. Branchenbücher, Kataloge, Anzeigen und Internetseiten mit, von und über Notdienste gibt es viele. Doch wen gibt es vor Ort wirklich, wer ist seriös, wer nicht?  Als spezialisierte Fachauskunft über technische Notdienste bietet der Deutsche Notdienstanzeiger© zuverlässig Schutz vor den so genannten schwarzen Schafen, ist ein Meilenstein im Verbraucher- und Gewerbeschutz. Gerade im Internet eines der wichtigsten, geldwertesten Ratgeber überhaupt und einzigartiges mit eines der besten Auftragsverteiler für die seriöse Notdienstgeschäftswelt.

Deutscher Notdienstanzeiger© - hier ist der Unterschied!



 Wir sagen einfach nur: "Danke"                                                

Luchs 04/10
An dieser Stelle möchten wir uns im Namen aller eingetragenen Unternehmen bei unseren Nutzern, Lesern und Kunden für das entgegen gebrachte Vertrauen bedanken. Immer und immer wieder beweisen die vielen E-Mail`s in denen Verbraucher über ihre durchweg positiven Erfahrungen bei der Beauftragung von Unternehmen über unseren Internetauftritt berichten, dass unser Angebot richtig und wichtig ist.
Auch in Zukunft können Sie auf die Qualität unserer Verzeichnisse setzen.

Dank auch an all diejenigen Freunde dieser Seiten die durch ihre Hinweise ständig mithelfen, Scheinadressen von Notdiensten ausfindig zu machen.

Danke auch an Mitarbeiter der "großen schwarzen Schafe", die meist anonym wichtige Einzelheiten über Geschäftsabläufe preisgeben die wir gerne jederzeit annehmen.
Jede verwertbare Nachricht ist uns willkommen.



 In eigener Sache: Kooperation mit anderen Verzeichnissen    

Luchs 11/08| Groß Zimmern
Die Luchs Ltd. freut sich über Kooperationsanfragen anderer Verzeichnisanbieter und stellt die im Deutschen Notdienstanzeiger gesammelten Daten und Erkenntnisse zur Bekämpfung schwarzer Schafe und Förderung seriöser Notdiensteanbieter gerne zur Verfügung.
Ständig zunehmende Beschwerden von Nutzern anderer Internetverzeichnisse über die darin oft verzeichneten Notdiensthaie und Wucherstübchen im besonderen unter den Schlüsseldiensten gaben den Anlass zur zukünftigen Zusammenarbeit die auch durch die Luchs Ltd begrüßt wird.

Schliesslich gehen alle Beteiligten durch diese Kooperation als Gewinner hervor, zum einen wird die Qualität der anderen Verzeichnisse erhöht, zum anderen findet eine weitere und wichtige indirekte Vermittlung der im Deutschen Notdienstanzeiger registrierten seriösen Unternehmen durch andere Verzeichnisse statt was sich früher oder später durch mehr Kundenanfragen  auswirken wird.

 Strafbefehl gegen Schlüsseldienst in Bayern                          


Luchs 07.08| Nürnberg
Wie die Staatsanwaltschaft Nürnberg - Fürth bereits am 14.07.2008 auf Nachfrage mitgeteilt hat wurde ein im Landkreis Ansbach (Mittelfranken/Bayern) ansässiger Schlüsseldienstunternehmer wegen Verstoßes gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb durch Strafbefehl mit einer Geldstrafe belegt. Der Strafbefehl sei inzwischen rechtskräftig.
Der Unternehmer gab gegenüber Verbrauchern vor mit seinen Unternehmen in verschiedenen Orten Deutschlands ortsansässig zu sein ohne dass dies den Tatsachen entsprochen hat.



 0 Problemo !  oder etwa nicht?                                                 

Luchs,07.2008|Regensburg.
Thomas Mannstaedt, Inhaber diverser Schlüsseldienstfirmen in Regensburg, der wegen der mit seiner Person in Verbindung gebrachten mehreren hundert "kostenfreien Standarteinträgen" in Deutschlands Telefonbüchern in und mit denen überall Ortsansässigkeit behauptet wird (Siehe auch Schwarze Liste Nr 10), hat der Redaktion des Deutschen Notdienstanzeiger mit Schreiben vom 01.07.2008 wissen lassen, Zitat: " Sie drucken auf Ihrer Homepage Artikel über meine Person ab. Diese Artikel sind unzutreffende Behauptungen, die Sie sofort an der gleichen Stelle und im gleichen Medium zu widerrufen haben. Ansonsten werden wir Sie strafrechtlich und zivilrechtlich verfolgen." Zitat Ende.

Einen Beweis seiner Behauptung bleibt er freilich schuldig und - wieder möchte Mannstaedt ein paar Prozesse anstrengen. Haben wir es hier etwa mit einem Prozesshansel zu tun?

Wie auch immer, selbstverständlich gehen wir auch einer unbelegten Behauptung nach denn selbstverständlich ist es das Bestreben des Deutschen Notdienstanzeiger dem Verbraucher richtige Informationen zukommen zu lassen und selbstverständlich soll kein Gewerbetreibender durch falsche Informationen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Auch bei Mannstaedt gilt daher unsere Regel der Sache nun trotz seiner unbelegten Behauptungen auf den Grund zu gehen denn vieleicht hat er ja doch recht?
Sind die vielen hundert mutmaßlich rechtswidrigen Standarteinträge etwa gar nicht mit ihm und seinen Firmen in Verbindung zu bringen?  Steckt etwa jemand anderes dahinter?
Nutzt etwa ein anderer lediglich Firmierungen und den Namen Mannstaedt um damit vieleicht sogar schwarz zu arbeiten, Steuern zu hinterziehen?
Alles unbelegte Verdachtsmomente!

Um dies endgültig zu klären haben wir die Bundesnetzagentur eingeschaltet die nun zusammen mit dem jeweiligen Netzbetreiber die entsprechenden Telefonbucheinträge mit den Ortsnetz-, Service 800-, Service 180-, und Mobilfunknummern über die dort gemachten "Sitzangaben" überprüft. Sollte hierbei festgestellt werden dass der jeweilige Telefonanschlussinhaber für den jeweiligen Ort wo die Rufnummer angeblich betrieben wird kein Sitznachweis ( Gewerbeanmeldung / Handelsregisterauszug) gegenüber dem Netzbetreiber erbracht hat, werden diese Rufnummern wohl abgestellt werden und ggf stellt die Behörde weitere Ermittlungen an - falls z.B. der Verdacht einer Straftat z.B. nach § 16 UWG vorliegt.

So findet damit einerseits Verbraucherschutz statt, andererseits verhelfen wir damit Herrn Mannstaedt zu seinem Recht in dem die Rechtmäßigkeit dieser Einträge geklärt wird, wer dafür verantwortlich ist und schliesslich die rechtswidrig betriebenen Rufnummern - falls es welche geben sollte-  samt der dazugehörigen Einträge in den Telefonbüchern und der Fernsprechauskunft verschwinden.
Somit können dann auch keine "falschen Behauptungen" auftreten.
Wir als Deutscher Notdienstanzeiger jedenfalls werden entsprechend der Feststellungen der Behörden unsere Berichte danach ausrichten und über den Ausgang der Sache hier weiter informieren.

 Strafbefehle gegen Regensburger Schlüsseldienste                

Luchs,10/2008| Wie das Amtsgericht Regensburg auf Anfrage mitteilte wurden gegen einen Regensburger Schlüsseldienstunternehmer und einer Geschäftsführerin bereits im Sommer diesen Jahres Strafbefehle mit mehreren Tausend Euro Geldstrafe wegen strafbarer Werbung erlassen. Die Strafbefehle seien rechtskräftig.


 Notdienste: Verbraucher skandalösen Zuständen ausgesetzt!

Luchs, 12.2009 | Wer in Deutschland einen Schlüsselnotdienst oder Tresornotdienst benötigt ist ganz schön angeschmiert, denn die Echten, also die, die es tatsächlich vor Ort gibt sind rar gesäät. Statt dessen gehen dubiose Schlüsseldienstgebilde in Deutschlands Telefonbüchern mit über 200.000 örtlichen Einträgen regelrecht auf Jagt, oft, um Verbraucher zu schröpfen. Tatsächlich gibt es in der Bundesrepublik jedoch nicht viel mehr als etwa 2800 regulär gewerblich gemeldete Notdienstfirmen.

Noch drastischer ist der Unterschied zwischen Kundenhaien und regulären Firmen bei den Tresornotdiensten. Fast  je 8000 örtliche Einträge lauern auf den ahnungslosen Kunden in den Telefon- und Branchenbüchern Deutschlands, doch mehr als etwa 100 solcher Notdienste gibt es in Wirklichkeit nicht. Besonders prikär: Dieses Verhältnis besteht auch bei dem Hilfsmittel auf das die Verbraucher oft zurück greifen, den Fernsprechauskunfteien.

Nebenbei bemerkt: Nicht nur der Verbraucher wird durch unseriöse Firmen geschädigt sondern auch die örtlichen Mitbewerber, die durch die Machenschaften der unseriösen Anbieter stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Ungeheuerlich ist dabei, dass sich hinter den tausenden von Betrugseinträgen lediglich einige wenige Personen verschanzen die die Fäden in der Hand halten.

Darum gilt: Hände weg von Telefon- und Branchenverzeichnissen oder der Fernsprechauskunft bei der Suche nach technischen Notdiensten. Verbraucher sind gut beraten, wenn sie sich im Internet auf www.notdienstanzeiger.de über die Notdienste informieren, die es an ihrem Ort auch tatsächlich gibt. Wer ein Handy besitzt sollte sich die örtlichen Dienstleister mit Rufnummer darin eintragen oder im Falle eines Falles einen Nachbarn bitten, mit dem Computer im Internet unter www.notdienstanzeiger.de einen örtlichen Dienstleister herauszusuchen. Das spart Nerven und oft jede Menge Geld!


 "Der - Schlossprofi.de"                                                              

Seriöse Schlüsseldienstabzocker im Namen des Bundesverband Metall (BVM) ?


Luchs| Darmstadt, den 02.11.2007| Der Schlossprofi, - das ist nach eigenen Angaben ein Zusammenschluss von etwa 15 Firmen im Rhein Main Gebiet, die dem Verbraucher ein seriöses Preis-/ Leistungsverhältnis anbieten wenn es um Türnotöffnungen geht. Entwickelt und unterstützt wird das Projekt von der Fachgruppe Schließ - und Sicherungstechnik des Bundesverband Metall in Essen. Von dort wurden auch Preise für Notöffnungen erstellt die nach Ansicht des Verbandes allerhöchstens dem Kunden abverlangt werden dürften. Ein Überschreiten dieser Preisgrenze (derschlossprofi.de) sei in keinem Fall zulässig, so die sinngemäße Aussage im Internet.

So ist dort als "Höchstpreis" für eine Notöffnung beispielsweise an einem gewöhnlichen Werktag um 13 Uhr Mittags eine "Türöffnungspauschale" von € 64,00 inkl. Mwst genannt, hinzu kämen lediglich noch Fahrzeugkosten in Höhe von € 23,00, zusammen also € 87.-- inklusive Mehrwertsteuer. Allerdings gelte die Pauschale nur für die erste Einsatzstunde, würde länger gebraucht kämen pro 15 Minuten nochmals € 16.-- hinzu. Sonntags kämen 100 % Zuschlag auf die Arbeitszeit dazu.

Wir rechnen: Nach Angaben des Bundesverband Metall dürfte also eine Notöffnung an einem Sonntag die vor Ort nicht länger als 10 Minuten dauert allerhöchstens € 64.-- + 100 % Zuschlag ( € 64.-), also € 128.-- zuzüglich Fahrzeugkosten von € 23.--, insgesamt also maximal € 151.-- inklusive Mehrwertsteuer kosten.

Wir machen den Test

Es ist Sonntag um 14.00 Uhr. Wir rufen bei "Der-Schlossprofi.de" an und erklären dass uns die Wohnungseingangstüre zugefallen sei. Als Ort geben wir  Groß Umstadt im Odenwald an das etwa 7 Kilometer von Dieburg, einem Stützpunkt von "Der-Schlossprofi.de", entfernt liegt, fragen nach dem Preis und wann jemand da sein könnte!?

€ 300.-- für eine einfache Türöffnung?!

Wir werden von einer freundlichen Männerstimme begrüßt. Unser Telefonpartner gerät jedoch schnell in Erklärungsnot und berichtet: "Ja, also, heute ist Sonntag, da haben wir nur einen Notdienst eingerichtet (wir dachten "Der-Schlossprofi.de" sei ein Notdienst) äh, aus Groß Umstadt sind Sie? Hmm...Moment........ja also ich kann Ihnen da jemand schicken, der käme dann aus Frankfurt, aber der braucht sicher eine Stunde bis zu Ihnen. Wir fragen nach dem Preis. " Die Stunde kostet mit Mwst € 64.--. Aber heute sei Sonntag, da kämen noch mal 100 % dazu, also € 128.--, dazu kommen dann noch einmal Fahrzeugkosten von € 23.-- ". Wir Haken nach: Also rund € 150.-- Euro? Antwort: "Nein nein, das ist ja nur für eine Stunde, das braucht der ja schon bis er bei Ihnen ist, der muss ja auch wieder zurück und Arbeit an der Türe hat er sicher auch, also, mit etwa € 300 müssten Sie schon rechnen! Oder Sie warten bis Montag, da könnte dann jemand aus Dieburg kommen, da wär’s preiswerter. Wir teilen mit dass wir uns das nochmals überlegen werden und legen auf.

Seriös? Wo?

Wir sind der Meinung dass dies mit einem seriösen Preis-/Leistungsverhältnis nichts zu tun hat, im Gegenteil, genau dieses Verhaltensmuster wird von vielen schwarzen Schafen der Branche angewendet. So tun, als sei man vor Ort und dann von sonstwoher anreisen damit die Kasse bimmelt. Jedenfalls ergibt sich für den Verbraucher aus den Internetseiten von "Der-Schlossprofi.de" nicht Ansatzweise der Eindruck dass sich die angepriesene  "Türöffnungspauschale" auch verfünffachen kann und der „Schlossprofinotdienst“ nicht von dort kommt, wo er überall Mitgliedsbetriebe hat ( in unserem Fall das zu Groß Umstadt nahe liegende Dieburg), sondern von weit her, etwa aus dem rund 50 Kilometer entfernten Frankfurt am Main. Einziger Pluspunkt: Man klärte am Telefon über die tatsächlichen Kosten auf. Besonderer Minuspunkt: Die offiziellen Preisaussagen z.B. im Internet lesen sich für den Verbraucher völlig anders.

Kommt der "Hund" noch Dicker?

Ja, kommt er! Bayerns Verbraucherschützer in München warnen vor Schlüsseldienstabzockern und geben an den Verbraucher mehr oder weniger durchführbare Ratschläge wie man diesen am besten entgegnet. So geschehen auch im Internet unter dem Auftritt des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz im Oktober 2007(ZUM BERICHT).

Auch hier gibt der Bundesverband eine " Preisempfehlung" ab, Zitat:

"Tipp Preisempfehlung

Preisempfehlung der Bundesfachgruppe Schließ-und Sicherungstechnik

Definition der Begriffe:

Einfache Notöffnung = unverschlossene Tür, Arbeitszeit maximal 30 Minuten.

Umfangreiche Notöffnung = Tür verschlossen oder mit besonderen Sicherungsmaßnahmen versehen, Arbeitszeit ab 30 Minuten.

Laut der Bundesfachgruppe Schließ-und Sicherungstechnik darf eine einfache Notöffnung durchschnittlich 41 bis 57 Euro pro Stunde kosten, eine umfangreichere Notöffnung zwischen 43 bis 75 Euro pro Stunde. Diese Preise gelten während der regulären Arbeitszeit. Die Preisspannen ergeben sich aus der Lage im ländlichen Raum, in Großstädten oder in Ballungsgebieten.

Aufschläge für Nachtöffnungen und Öffnungen am Wochenende betragen durchschnittlich 50 bis 100 Prozent.

Als Anfahrtskosten dürfen Pauschalen zwischen 9 und 18 Euro gefordert werden. Alternativ können aber auch die Kilometer abgerechnet werden, wobei der Höchstpreis von 1,50 Euro pro Kilometer nicht überschritten werden sollte.

Werkzeugpauschalen sind unzulässig.

Aufsperrpauschalen sind erlaubt. Allerdings darf dann die Arbeitszeit nicht mehr abgerechnet werden."


Bei dieser "Preisempfehlung" wird beim Deutschen Notdienstanzeiger bereits dadurch befremden ausgelöst weil der Verband ganz offensichtlich bei einer einfachen Türöffnung einen Stundensatz von € 41.-, und bei einer verschlossenen Türe einen Stundensatz von € 75.-- bei gleicher Qualifikation des Metallbauers für gerechtfertigt hält?! Wie kann das sein? Eine Montagestunde ist eine Montagestunde, ob die Türe nun nur zugefallen oder abgeschlossen ist kann sich doch wohl nur von der Öffnungszeit unterscheiden, nicht aber vom Stundensatz des Monteurs.

Gleichzeitig liegt der Stundensatz hier ( € 75.--) um satte 17 % oder € 11.-- über den absoluten Höchstsatz den der gleiche Verband zuvor noch auf seiner eigenen Internetseite (max. € 64.--/Stunde) auslobt.

Hält der Verband hier "Anfahrtskosten" vom maximal € 9.-- bis € 18.-- für gerechtfertigt dann fragt man sich wie der gleiche Verband eben noch auf seiner Internetpräsenz bereits schon Fahrzeugkosten von  € 23.-- bei seinen eigenen Mitgliedern für akzeptabel hält wobei hier noch die Fahrtzeit des Monteurs von € 16.-- pro 15 Minuten hinzukommt und sich daraus "Anfahrtskosten" von mindestens  € 55.—und bei der „Türöffnungspauschale“ satte € 71.— ( Pauschale € 64.-- + Fahrzeugkosten € 23.--) ergeben denn in dieser „Pauschale“ seien nur 15 Minuten Arbeitszeit „vor Ort“ enthalten, der „Rest“ muss also zwingend Anfahrts- und Fahrzeugkosten sein!

Propagiert der Verband anderswo dass bei einer "Türöffnungspauschale" freilich keine weitere Arbeitszeit berechnet werden darf so liest man auf seiner Internetseite dass zur "Türöffnungspauschale" weitere Arbeitszeiten mit € 16.-- pro angefangene 15 Minuten zu entrichten seien.

Weis der Bundesverband Metall eigentlich über was, von was und für wen er hier spricht?

Es scheint jedenfalls nicht so. Deshalb hat der Deutsche Notdienstanzeiger den Bundesverband Metall um eine schriftliche Stellungnahme über die angegebenen Preise im Artikel und auf seinen Internetseiten gebeten.

Der Bundesverband Metall antwortete jedoch auf unsere Bitte nicht.

Nach eigenen Angaben "vertritt" der Bundesverband Metall unter anderen auch  bundesweit etwa "40" Schlüsseldienstunternehmen mit Notdienst. Eine verschwindend kleine Anzahl bei bundesweit etwa 2.500 Notdienstunternehmen (eigene Erhebungen)wie wir meinen. Es wundert daher nicht wenn der Verband offenbar gar nicht weis von was und über was er in seinen Preisvorstellungen überhaupt redet. Es sei denn, man versteht die Ratschläge und Berichterstattung der Verbraucherschützer aus Bayern als „billige Werbung“ für den Verband und den mutmaßlichen Versuch, „Nichtmitglieder“ durch Vorhalten von  unrealistischen Preisangaben quasi in eine Ecke zu stellen in der sie freilich nicht gehören.

Wie auch immer, ob das Verhalten des Verbandes seriös ist entscheidet der Leser. Die vom Verband gemachten Preisangaben für Notöffnungen als Maßstab für Schlüsseldienste bundesweit anzunehmen erscheint vor dem Hintergrund der offenbar zwiespältigen Preisaussagen als nicht empfehlenswert.